Schlagwort: Rezension

Celeste Ng – Was ich euch nicht erzählte

„Was ich euch nicht erzählte“ ist der Debütroman der Autorin Celeste Ng und wurde von Brigitte Jakobeit ins Deutsche übersetzt.

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„Lydia ist tot. Aber das wissen sie noch nicht.“

Dies sind die ersten beiden Sätze des Buches, die mich sofort in ihren Bann gezogen haben. Man befindet sich in einer Kleinstadt in Ohio im Jahr 1977, als Lydia mit einem Mal spurlos verschwunden ist. Die Familie Lee, bestehend aus Vater James, Mutter Marylin, dem ältesten Sohn Nath und der jüngsten Tochter Hannah, sorgt sich verständlicherweise sehr um ihren Verbleib und schaltet umgehend die Polizei ein.

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Tana French – Gefrorener Schrei

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„Gefrorener Schrei“ (im englischen Original heißt das Buch „The Trespasser“- „Der Schuldige“, mit treffendem inhaltlichen Bezug) ist der sechste Roman der irischen Schriftstellerin Tana French. Das Besondere an den Romanen ist, dass jedes Buch aus der Perspektive eines anderen Ermittlers erzählt wird, der im vorherigen Band schon einmal aufgetaucht ist. So konnte man die Erzählerin dieser Geschichte schon in Frenchs vorherigem Roman „Geheimer Ort“ kennenlernen.

„Ich liebe diese Jagd, durch und durch. Mir ist völlig egal, ob mich das zu einem schlechten Menschen macht. Aber ich weiß, wenn wir das, was wir jagen, tatsächlich fangen, dann wird es uns wahrscheinlich zerfleischen.“

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Elizabeth Strout – Die Unvollkommenheit der Liebe

Elizabeth Strout, geboren 1956 in Portland, veröffentlicht mit „“Die Unvollkommenheit der Liebe“ ihren fünften Roman. 2009 erhielt sie für „Mit Blick aufs Meer“ den Pulitzer Preis.

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Die Geschichte wird aus der Sicht von der inzwischen sich in den mittleren Jahren befindenden Lucy Barton erzählt und spielt hauptsächlich in dem New York der achtziger Jahre. Sie geht zu der Zeit zurück, in der sie als junge Mutter einige Wochen im Krankenhaus liegt. Sie beschreibt die Sehnsucht nach ihren beiden kleinen Töchtern und dem schlechten Gewissen, momentan nicht für sie und ihren Ehemann da sein zu können. Dieser hat für sie ein Einzelzimmer besorgt, damit sie sich in Ruhe erholen kann. Der Grund für ihre Krankheit und ihre spätere Gesundung ist unbekannt, sie leidet unter Fieber und kann kaum Nahrung bei sich behalten.

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Jeanette Winterson – Der weite Raum der Zeit

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„Der weite Raum der Zeit“ der Autorin Jeanette Winterson ist ein Teil der Reihe „Hogarth Shakespeare“, in der bekannte Autoren die Stücke Shakespeares in moderne, eigene Geschichten adaptieren. Dieser Roman (und auch die anderen der Reihe) erscheinen beim Klaus Verlag in deutscher Übersetzung. „Der weite Raum der Zeit“ basiert auf „Das Wintermärchen“, einem von Shakespeares Spätwerken, in dem ein von Eifersucht zerfressender König sein Leben und das seiner Liebsten zerstört. Eine Zusammenfassung des Stücks befindet sich auf den ersten Seiten des Romans.

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Haruki Murakami – Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

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Tsukuru Tazaki ist in Nagoya aufgewachsen und war während seiner Schulzeit Teil einer Clique von fünf Personen. Was ihn von den anderen (dem sportlichen Aka, dem klugen Ao, der schlagfertigen sprachbegabten Kuro und der stillen musikalischen Schönheit Shiro) unterschied, war die Tatsache, dass in seinem Namen keine Farbbezeichnung vorkommt, er ist unter seinen Freunden als „der Farblose“ bekannt. So fühlt er sich auch oftmals, da er seiner Meinung nach kein außerordentliches Talent besitzt und auch während ihrer Treffen hält er sich mehr ruhig im Hintergrund. Weiterlesen „Haruki Murakami – Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“

Inger Maria Mahlke – Wie Ihr Wollt

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Inger-Maria Mahlkes Roman „Wie Ihr Wollt“ setzt sich mit dem Elisabethanischen England auseinander. Der Stoff orientiert sich an wahren historischen Ereignissen und Personen, er ist jedoch kein historischer Roman im eigentlichen Sinne. Die Sprache ist modern und auch Mary Grey, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist eine moderne Frau.

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