Jeanette Winterson – Der weite Raum der Zeit

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„Der weite Raum der Zeit“ der Autorin Jeanette Winterson ist ein Teil der Reihe „Hogarth Shakespeare“, in der bekannte Autoren die Stücke Shakespeares in moderne, eigene Geschichten adaptieren. Dieser Roman (und auch die anderen der Reihe) erscheinen beim Klaus Verlag in deutscher Übersetzung. „Der weite Raum der Zeit“ basiert auf „Das Wintermärchen“, einem von Shakespeares Spätwerken, in dem ein von Eifersucht zerfressender König sein Leben und das seiner Liebsten zerstört. Eine Zusammenfassung des Stücks befindet sich auf den ersten Seiten des Romans.

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Jane Austen- Todestag 18.07.1817

Jane Austens Werke sind auch noch heute, 199 Jahre nach ihrem Tod, sehr beliebt. Es gibt nicht nur vielfache werksgetreue Verfilmungen ihrer Romane, sondern auch filmische und schriftstellerische Adaptionen, die in der Gegenwart spielen, es gibt Flirtratgeber, die auf Austens Romanen aufbauen und inzwischen werden sogar Tanzveranstaltungen abgehalten, in denen man sich in das England zu Austen Lebenszeiten zurückversetzen kann. Doch wie kommt es, dass Romane, die vor 200 Jahren veröffentlicht worden sind, noch so ein breites Interesse (und das nicht nur unter Buchliebhabern) hervorrufen?

Ein kleiner Erklärungsversuch.

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Haruki Murakami – Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

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Tsukuru Tazaki ist in Nagoya aufgewachsen und war während seiner Schulzeit Teil einer Clique von fünf Personen. Was ihn von den anderen (dem sportlichen Aka, dem klugen Ao, der schlagfertigen sprachbegabten Kuro und der stillen musikalischen Schönheit Shiro) unterschied, war die Tatsache, dass in seinem Namen keine Farbbezeichnung vorkommt, er ist unter seinen Freunden als „der Farblose“ bekannt. So fühlt er sich auch oftmals, da er seiner Meinung nach kein außerordentliches Talent besitzt und auch während ihrer Treffen hält er sich mehr ruhig im Hintergrund. Weiterlesen „Haruki Murakami – Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“

Mark Twain – Die schreckliche deutsche Sprache

Im Jahr 1878 beging der amerikanische Autor Mark Twain eine Reise, die ihn durch Deutschland, Österreich und die Schweiz führte. Zwei Jahre später erschien dann das Reisebuch „Bummel durch Europa“ (im Original: „A Tramp Abroad“), in dessen Anhang sich der Aufsatz „Die schreckliche deutsche Sprache“ („The Awful German Language“) befindet.

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Mit spitzer Feder und einem Augenzwinkern berichtet Twain von den Eigenheiten und Schönheiten der deutschen Sprache und präsentiert am Ende Verbesserungsvorschläge für ihre Reformierung, die er übernehmen würde. Er empfindet sie als schwer zu erlernen und asseriert, dass die Komplexität ihrer Grammatik es eigentlich erfordert, Deutsch zu einer toten Sprache zu erklären, da „nur die Toten genug Zeit haben, sie zu lernen“.

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Podcast Empfehlungen

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Vor nicht allzu langer Zeit habe ich ein paar interessante Podcasts über Bücher entdeckt, die ich jetzt mit euch teilen möchte. Mir macht es Spaß, Büchermenschen und Schriftstellern bei ihren Empfehlungen und Meinungen zuzuhören. Allerdings höre ich bis jetzt nur einen deutschsprachigen Podcast, da ich noch keinen anderen, der mich anspricht, entdeckt habe – für Tipps wäre ich also wirklich dankbar. Meine Podcasts sind keine wirklichen „Geheimtipps“, aber für Neueinsteiger sicherlich ganz interessant.

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